Illustration · Scrollytelling · Motion Design · User Experience
Alte Geschichten. Neues Medium.
Wie bringt man mündliche Überlieferung ins Scrollen?
Wie bringt man mündliche Überlieferung ins Scrollen?
Problem. Die Sagen der Lausitz existieren. Sie sind aufgeschrieben, gesammelt, archiviert. Doch kaum jemand liest sie. Das liegt nicht am Inhalt, sondern am Format. Fließtext in alten Büchern ist keine Einladung, es ist eine Hürde.
Ansatz. Ich habe nicht versucht, die Sagen zu modernisieren. Ich habe gefragt: Welches Format macht das Lesen selbst zum Erlebnis? Die Antwort war Scrollytelling – eine Form, bei der das Scrollen den Rhythmus der Erzählung bestimmt. Text, Illustration, Animation greifen ineinander wie bei einem Comic, der lebendig wird.
Die visuelle Sprache habe ich bewusst aus der Region heraus entwickelt: Holzschnitte und sorbische Ostereier als Referenz, übersetzt in eine digitale Bildsprache.
Die visuelle Sprache habe ich bewusst aus der Region heraus entwickelt: Holzschnitte und sorbische Ostereier als Referenz, übersetzt in eine digitale Bildsprache.
Lösung. Entstanden sind kleine Scrollcomics, die je eine Sagengestalt inszenieren. Knallige Illustrationen und kleine Animationen geben jeder Sage ihren eigenen Rhythmus und machen die Erzählungen visuell erlebbar.
Das Projekt verbindet Illustration, Bewegung und Interaktion zu einem Leseerlebnis – kein klassisches Buch und kein typisches Interface, sondern eine digitale Form des Erzählens.
Das Projekt verbindet Illustration, Bewegung und Interaktion zu einem Leseerlebnis – kein klassisches Buch und kein typisches Interface, sondern eine digitale Form des Erzählens.